§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Aldo Vetrugno, Sanremo Gelato, Kehnerweg 4, 72555 Metzingen (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden über diese Website, per E-Mail oder über das Anfrageformular.
(2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu überwiegend privaten Zwecken abschließt (§ 13 BGB). Unternehmer ist, wer in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt in Textform zu.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Produkten und Leistungen stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage.
(2) Mit Absenden des Anfrageformulars gibt der Kunde eine unverbindliche Anfrage ab. Der Anbieter übersendet daraufhin ein individuelles Angebot. Der Vertrag kommt erst durch die Annahme dieses Angebots in Textform (z. B. E-Mail) bzw. durch die Buchungsbestätigung des Anbieters zustande.
(3) Der Vertragstext wird gespeichert und dem Kunden mit diesen AGB in Textform übersandt. Vertragssprache ist Deutsch.
§ 3 Preise, Anfahrt
(1) Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Bei Event-Leistungen können Anfahrtskosten anfallen; diese werden im individuellen Angebot gesondert ausgewiesen.
§ 4 Zahlung, Anzahlung
(1) Zahlbar sind die im Angebot genannten Beträge.
(2) Bei Event-Buchungen ist eine Anzahlung von [20–30] % des Auftragswerts mit Buchungsbestätigung fällig; der Restbetrag bei Leistungserbringung. Die Anzahlung wird auf den Gesamtpreis angerechnet.
§ 5 Leistungserbringung / Termine
(1) Leistungsort und -termin ergeben sich aus der Buchungsbestätigung.
(2) Der Kunde stellt die erforderlichen Voraussetzungen bereit (z. B. Stellplatz, Zufahrt, ggf. Strom-/Wasseranschluss), soweit vereinbart.
§ 6 Eigentumsvorbehalt
Bei Warenlieferungen bleibt die Ware bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.
§ 7 Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu; Einzelheiten ergeben sich aus unserer Widerrufsbelehrung.
(2) Das Widerrufsrecht besteht nicht bei der Lieferung schnell verderblicher Waren bzw. Lebensmittel, deren Verfallsdatum schnell überschritten würde (§ 312g Abs. 2 Nr. 2 BGB).
(3) Bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, für die ein bestimmter Termin oder Zeitraum vorgesehen ist (insbesondere Eiswagen-/Catering-Einsatz zu einem festen Termin), besteht kein Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB). Für diese Buchungen gelten die Stornobedingungen nach § 10.
§ 8 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht); die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 10 Stornierung / Rücktritt bei Event-Buchungen
(1) Der Kunde kann eine Event-Buchung jederzeit in Textform stornieren. Bei Stornierung werden folgende Pauschalen fällig (jeweils vom Auftragswert):
a) bis 30 Tage vor dem Termin: kostenfrei (ggf. Bearbeitungspauschale),
b) 29–14 Tage vorher: 25 %,
c) 13–7 Tage vorher: 50 %,
d) 6–2 Tage vorher: 75 %,
e) ab 1 Tag vorher oder bei Nichtinanspruchnahme: 90 %.
(2) Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist; in diesem Fall reduziert sich die Pauschale entsprechend. Dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Schadens unbenommen.
(3) Eine geleistete Anzahlung wird mit der berechtigten Stornopauschale verrechnet; ein übersteigender Betrag wird erstattet.
(4) Kann der Anbieter die Leistung aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht erbringen, fallen keine Stornokosten an; bereits geleistete Zahlungen werden erstattet oder es wird ein Ersatztermin angeboten.
(5) Wird die Durchführung durch höhere Gewalt (z. B. behördliche Anordnung, amtliche Unwetterwarnung) für beide Parteien unmöglich, entfällt die Leistungspflicht; bereits geleistete Zahlungen werden zurückerstattet, Stornokosten fallen nicht an. Eine kostenfreie Terminverschiebung ist nach Verfügbarkeit möglich.
(6) Das Witterungsrisiko bei Freiluftveranstaltungen trägt der Kunde, soweit kein Fall des Absatzes 5 vorliegt; der Anbieter bietet in diesem Fall nach Möglichkeit einen Ersatztermin an.
§ 11 Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts entgegenstehen.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften (§ 306 BGB).
Stand: Juni 2026